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Tempeh?!?

Tempeh?!?


Genau das habe ich gedacht, als ich das erste mal den Begriff „Tempeh“ hörte bzw. las. Durch Zufall (als ich Rezepte für veganes Grillen geucht habe) steiß ich in Verbindung mit Sojabohnen auf eine ganz besondere Zubereitungsart – Tempeh eben.

Tempeh ist eine typisch indonesische Spezialität, für die eingeweichte und dann gekochte Sojabohnen mit einer Schimmelpilzkultur geimpft werden, die dann im Verlauf von ein bis zwei Tagen die Sojabohnen fermentiert und so zu – Tempeh macht. 😉 Schimmelpilze – das klingt vielleicht ein wenig eigenartig; man muss sich allerdings vor Augen halten, dass Edelschimmelkäse auf ganz ähnliche Art und Weise hergestellt wird.

Durch die Schimmelpilze (die guten) werden jedoch die bedenklichen Inhaltsstoffe der Sojabohne (wie übrigens auch durch das Kochen) abgebaut. Und Tempeh hat eine ausgesprochen interessante Nährstoffverteilung und enthält – sehr interessant für Veganer – eine erstaunliche Menge an Vitamin B12. Der Geschmack soll angenehm mild nussig oder pilzig sein.

Rezepte mit Tempeh findet man und auch zum Grillen soll es ausgesprochen gut geeignet sein. Wie kommt man aber an Tempeh?

Nun, man kann es kaufen (natürlich) – oder aber auch selber machen. Und diese Option interessiert mich natürlich besonders, denn dank meines neuen Sojamilch-Makers 🙂 habe ich (neben Okara) stets auch jede Menge Sojabohnen im Haus. Die Suche nach den Pilzkulturen gestaltet sich wider Erwarten nicht allzu schwierig. Auf folgender Website kann man Pilzkulturen bestellen: www.topcultures.com. Hier findet man auch ausführliche Informationen und Rezepte. Ohne Frage ist das mein nächstes Projekt. Ich werde berichten.